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Das ISO-Image runterladen, eine CD brennen und Xubuntu ausprobieren. Weil es eine Live-CD ist, könnt ihr Xubuntu direkt von der CD aus testen und erst installieren nachdem ihr ausgiebig getested habt. Klickt einfach auf das Symbol in der oberen linken Ecke auf dem Desktop und ein grafischer Assistent führt euch in der gewählten Sprache durch die Installation. Deutsch kann beim Start natürlich auch ausgewählt werden (F2). Wenn ihr Windows auf dem Computer installiert habt: Keine Panik! Xubuntu fügt dem Windows-System keinen Schaden zu, ihr braucht nur genug freien Platz auf der Festplatte. Nach der Installation müsst ihr den Computer neu starten und könnt dann mit den Pfeiltasten zwischen Xubuntu und Windows wählen.
AbiWord für Textverarbeitung, Gnumeric für Tabellenkalkulation (unter Office mit Screenshots zu finden), Firefox Web-(Browser), der PDF-Reader Evince, der eMail-Client Evolution, ein Bildbetrachter, GIMP für die anspruchsvollere Bearbeitung von Fotos und einige Programme mehr sind schon integriert. Weitere Programme wie z.B. der FTP-Client FileZilla können über das Software-Center oder den Paketmanager Synaptic aus dem großen Onlinelager (Repository) runtergeladen und installiert werden.
Für den täglichen, produktiven Einsatz ist Xubuntu allemal gerüstet und auch für Anfänger und Umsteiger von Windows sehr empfehlenswert! Xubuntu (32/64-bit) kann auf PC's und Laptops bzw. Notebooks und auch Netbooks installiert werden. Eine Server Edition (32/64-bit) gibt's von Ubuntu.
Xubuntu verwendet die Xfce Desktop-Umgebung.
Schaut euch einen Screenshot an um einen ersten Eindruck zu bekommen:
Viele Hintergrundbilder, Thems und mehr: xfce-look.org
Besucht die Xubuntu Homepage, brennt euch eine CD und probierts aus!
Wer Probleme hat und nicht so gut Englisch kann, der findet bei den deutschen Ubuntu-Nutzern Hilfe (auch für Ubuntu, Kubuntu usw.) in einer umfangreichen Dokumentation und einem gut besuchten Forum (inkl. Downloads der ISO-Images)!
Testet auch Ubuntu (GNOME Desktop), besucht die Seite der Ubuntu-Derivate und schaut euch auch Kubuntu (KDE = K Desktop Environment), Edubuntu (GNOME Desktop, für Schulen und Schüer zu Hause), Ubuntu Studio (GNOME Desktop, Multimedia-Bearbeitung / -Erstellung) und andere Ubuntu Derivate an.
ist ein recht oft benutztes, populäres Derivat von Ubuntu bzw. Debian. Das System arbeitet gut, ist einfach zu installieren, einfach zu benutzen und ist sehr gut gestaltet (sieht einfach gut aus). Das Startmenü (siehe Screenshots) ist fast das gleiche wie das von openSUSE, kann aber ganz einfach gegen das dreigeteilte GNOME-Menü oder das Standardmenü ausgetauscht werden. Daneben gibt's noch ein paar andere Dinge die etwas anders sind als bei Ubuntu aber alles ist - wie schon gesagt - einfach zu benutzen und beim ersten Start nach der Installation wird auch eine Anleitung (PDF) angeboten. Wie unter Ubuntu kann man bei der Live-CD zwischen vielen Sprachen auswählen, Standard ist Englisch und Deutsch kann natürlich auch gewählt werden. Linux Mint Editionen: Main Edition (GNOME, 32/64-bit), LMDE = Linux Mint Debian (GNOME, 32/64-bit), Linux Mint XFCE (basiert auch auf Debian, 32/64-bit) und Mint KDE (32/64-bit). Fluxbox (32-bit) und LXDE (32-bit (siehe KNOPPIX, weiter unten)) Editionen für ältere Computer und eine OEM-Version für Computerhersteller gibt's auch. Vorteil bei 64-bit: Keine RAM-Begrenzung. Ist aber nur interessant bei PC's mit mehr als 3 GB RAM und einem 64-bit Prozessor.
Screenshots (GNOME 64-bit): Desktop Apps Kontrollzentrum
Linux Mint hat eine große Gemeinschaft die außer Wiki, Forum und Blog, (unter anderen lokalen) auch deutsche Webseiten und Foren anzubieten hat.
Die bis hierhin genannten Betriebssysteme (Distributionen) kann ich uneingeschränkt und sehr guten Gewissens für die Installation auch neben vorhandenen Windows-Systemen und für den täglichen, produktiven Einsatz auch für Einsteiger in die Linuxwelt empfehlen, weil sie wirklich einfach zu installieren und zu handhaben sind! Dazu gehört natürlich auch Debian auf dem Ubuntu und viele andere Linux-Systeme basieren! Schaut euch einen Screenshot von Debian an.
Systeme die speziell für Kinder gefertigt wurden:
Qimo 4 Kids ist ein Derivat von Xubuntu und für Kinder ab Drei.
DoudouLinux basiert auf Debian und ist für Kinder von 2 - 12 Jahren geeignet.
JUXlala - Deutsches Linux-System (Live-CD) für Kinder.
Skolelinux - ist ein System für Schulen und Schüler zu Hause, verwendet KDE als Desktop-Umgebung und basiert direkt auf Debian. Das Netzwerk-Interface ist schon konfiguriert, womit ein Netzwerk ohne besondere Kenntnisse über (Linux) Netzwerke eingerichtet werden kann.
Zwei weitere Systeme für Schüler: Edubuntu und openSUSE-Edu Li-f-e.
Ab hier sind die Systeme eher für User mit fortgeschrittenen Computer-Kenntnissen zu empfehlen! Meist sind aber auch Live-CDs verfügbar die natürlich von Jedermann bzw. Jederfrau gefahrlos ausprobiert werden können, sofern das Starten eines Computers per CD beherrscht wird. Hier gibt's Infos zum Thema. Mit der Hilfe von MobaLiveCD könnt ihr ein System aber auch von einem ISO-Image unter Windows starten.
easypeasy - Speziell für Netbooks programmiert.
MeeGo - ist für Netbooks und mobile Geräte wie z.B. Tablets.
Dreamlinux basiert auf Debian und bietet sowohl den Xfce als auch den GNOME Desktop an. Das System (Screenshots) lässt sich gut auf Festplatten und USB-Sticks installieren, ist anpassbar und für Audio und Video optimiert.
KNOPPIX - Zum ersten Mal habe ich dieses auf Debian basierende System von Klaus Knopper 2004 getestet. Daumen hoch, sehr gut! Mit ADRIANE ist KNOPPIX seit Version 5.3 auch für Sehbehinderte und Blinde geeignet. Außerdem kann die Live-CD (Screenshots) auch über qemu eingebettet unter Windows ausgeführt werden! KNOPPIX ist durch LXDE (Lightweight X11 Desktop Environment = Leichte X11 Desktop-Umgebung) noch schlanker und schneller als Xubuntu und beansprucht RAM und CPU weniger als andere Umgebungen wie KDE und GNOME!
#! CrunchBang Linux gibt's mit dem Openbox Fenster-Manager und der Xfce Desktop-Umgebung. Für Neulinge die ein stabiles System für den täglichen Gebrauch suchen, nicht unbedingt empfehlenswert aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. AbiWord und Gnumeric (wie auch LibreOffice auf meiner Office-Seite zu finden), GIMP (Grafik), Evince (PDF), Chromium (Web Browser) und mehr Programme sind integriert. Live-CDs (32/64-bit, mit Option für eine Festplatten-Installation) zum Testen sind erhältlich.
WinBuilder - Ein Programm mit dem Windows basierte Live-Systeme mit Hilfe einer Original-Windows-CD erstellt werden können. Die einzelnen Projekte wie z.B. LiveXP (Screenshots) und Win7PE werden direkt mit WinBuilder runtergeladen, konfiguriert und als ISO-Image gespeichert.
Universal USB Installer und LiLi USB Creator sind Programme für Windows und bieten euch die sehr einfache Möglichkeit z.B. Ubuntu, Linux Mint, Knoppix und openSUSE auf euren USB-Sticks zu installieren. LiLi USB Creator kann Deutsch und ihr könnt mit Hilfe von LiLi das gewüschte Linux-System auch von CD oder USB-Stick unter Windows starten.
Screenshots: LiLi UUSBI
BartPE und UBCD4Win (Live-CDs) helfen euch bei der Datenrettung und mehr wenn euer Windows mal so abgestürtzt ist, dass ihr es nicht mehr starten könnt oder auch wenn jemand mal sein Passwort vergessen hat. Die ISO-Images für beide Systeme werden mit Hilfe des Programms Pe Builder erstellt. Hier könnt ihr also kein schon fertiges Image runterladen! Vorteil: Ihr könnt selber noch Plugins aktivieren, deaktivieren, zusätzliche Plugins runterladen und einbinden oder sogar selbst neue Plugins erstellen. Screenshots von beiden Systemen:
BartPe: Set1 Set2 Set3 Set4
UBCD4Win: Set1 Set2 Set3 Set4
UBCD (Ultimate Boot CD) für Linux.
Zorin OS - wird als Tor zu Linux für Windows-User beschrieben.
SystemRescueCD ist was der Name verspricht, ein Linux Live-System mit dem ihr andere Systeme reparieren und wichtige Daten retten könnt. Verschiedene Startoptionen für 32/64-bit, laden im RAM und mehr können genutzt werden. Außerdem kann das System auch auf USB-Sticks installiert werden (Anleitung in Englisch). Neulinge greifen besser zur Notfall-CD von Computerbild!
Die Notfall-CD von Computerbild ist eine modifizierte Linux Live-CD mit Xfce-Desktop der von Haus aus Abiword, Gnumeric und Evince (Office), Firefox, Thunderbird, Xfburn und den Dateimanager Thunar beinhaltet. Von Computerbild wurden z.B. Kaspersky und ClamAV für die Entfernung von Viren, Tools für die Festplatten- und Arbeitsspeicher-Überprüfung, Partitions-Wiederherstellung und ein Datenshredder integriert. Ein Tool zum Löschen von vergessenen Windows-Passwörtern damit man sich wieder als Administrator ganz ohne Passwort anmelden kann, ist auch enthalten. Nach einem Virenscan könnt ihr dann Daten von der Windows-Partition auf eine CD/DVD brennen oder auf einen Stick oder eine externe Festplatte kopieren. Dazu gitb's die Notfall-CD auch noch für eure USB-Sticks. Nachdem das System komplett im RAM geladen wurde, wird die CD ausgeworfen und das Laufwerk freigegeben. Die Computerbild Notfall-CD ist kein reines Open Source System. Mathias Schlenker, der auch freier Mitarbeiter bei Computerbild ist, bietet aber auch das Live-System LessLinux Search & Rescue (eher für Fortgeschrittene) an, in welchem z.B. nur ClamAV statt Kaspersky integriert ist.
ist sehr klein (30 MB ISO-Image) und wird genau wie LessLinux komplett im RAM (falls genügend vorhanden) geladen. Danach kann die Live-CD entfernt und das Laufwerk z.B. zum Brennen von Daten oder einer Audio-CD verwendet werden. Auf einem USB-Stick kann SliTaz auch installiert werden.
aptosid ist der Nachfolger von sidux und basiert auf Debian (Sid) und kann als Live-CD und -DVD mit Option für Festplatten-Installation, runtergeladen werden (KDE oder Xfce, 32/64-bit). aptosid KDE gibt's als lite (Deutsch und English) und full (mehr als 15 Sprachen).
Mac-on-Stick kann fertig runtergeladen oder selbst gebaut und unter folgenden Systemen genutzt werden: Mac OS und Mac OS X, Linux und Windows.
Ubuntu CE, Sabily und Ubuntu Buddhist Remix sind auf Ubuntu basierende Systeme die speziell für Christen, Muslime und Buddhisten angepasst wurden.
Slax - Gutes portables System (Screenshots) basierend auf Slackware.
BeleniX ist ein UNIX-System und basiert auf OpenSolaris welches wiederum auf dem Betriebssystem Solaris von Sun Microsystems (aufgekauft von Oracle) basiert. BeleniX (KDE und Xfce) kann per Live-CD auf Festplatten und auch auf USB-Sticks und Speicherkarten installiert werden. BeleniX gefällt, alles sieht gut aus und funktioniert, bis ich Firefox starte. Kein Netzwerk, Fehler ist nicht zu finden, es scheint dass der Realtek RTL8111C Netzwerk Chip meines Mainboards nicht unterstützt wird. Schade, scheint ein gutes System zu sein.
Freeware für Solaris-Systeme: Sunfreeware.com
FreeDOS - Ein mit DOS (Disk Operating System) kompatibles aber im Gegensatz zu MS-DOS kostenloses Betriebssystem. Eine Liste mit DOS-Kommandos und eine Seite über FreeDOS in Deutsch. Mehr Infos und grafische Oberflächen findet ihr auf einer Seite von Dmitri Rabounski.
BasicLinux und blueflops sind minimalistiche Betriebssysteme die auf zwei Floppy Disketten passen. Das System wird von den beiden Disketten komplett in den Arbeitsspeicher geladen und läuft dann von dort aus. Falls ihr also mal keine Festplatte und auch kein CD-ROM Laufwerk zur Verfügung haben solltet, könnt ihr eines dieser beiden Systeme benutzen.
Wie ihr seht, gibt's einige sehr gute und empfehlenswerte Betriebssysteme die tatsächlich komplett kostenlos zu erhalten sind. Warum also teure Systeme kaufen??? Bei Distrowatch und in der Wikipedia findet ihr viele freie Systeme. Ich bin sicher, ihr findet dort ein System welches euch gefällt falls ihr hier noch nicht fündig geworden seid.
Auf der LiveCD-List findet ihr über 300 LiveCD-Systeme für Desktop, Server, Sicherheit, Forensik, Entwicklung, Bildung und mehr.
Es gibt auch Hersteller die Computer mit vorinstallierten Linux-Systemen verkaufen.
Drei Listen mit Herstellern (auch in Deutschland): TuxMobil, LXer und Debian.
Wer Laptops/Notebooks bevorzugt, besucht Linux on Laptops!
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